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Bello & Minka on Tour
Mit den Sommerferien zieht es wieder ganze Karawanen gen Süden. Wenn neben Sprösslingen auch noch Hund oder Mieze ins Auto gepackt werden muss, sollte bei der Reiseplanung noch einiges mehr bedacht werden. Vor allem, wenn es sich um mehrstündige Fahrten bei großer Hitze handelt.
Vor der Reise
- Holen Sie Informationen zu den Einreisebestimmungen für Ihr Urlaubsland ein. Dasselbe gilt für die Länder, die
Sie durchqueren müssen. Wenn Sie durch ein sogenanntes Drittland reisen, in dem Tollwut vorkommt oder dessen
Seuchenstatus unbekannt ist, beachten Sie die gesonderten Wiedereinreisebestimmungen!
- Fragen Sie im Hotel nach, ob Tiere erlaubt sind. Ist es nicht möglich, Ihren Liebling mitzunehmen, erkundigen
Sie sich rechtzeitig zum Thema Heimtierbetreuung oder Tierpension.
- Wenn Sie wissen, dass Ihr Tier bei längeren Autofahrten übernervös oder ängstlich ist, sollten Sie Ihren
Tierarzt auf mögliche Beruhigungsmittel ansprechen und vor der Reise prüfen, ob das Medikament wirklich wirkt.
- Erkundigen Sie sich bei Ihrem Tierarzt nach "Reisekrankheiten", vor denen Sie Hund, Katze
& Co schützen sollten. Nehmen Sie eine kleine Reiseapotheke, die von Ihrem Arzt zusammengestellt wurde, mit.
- Packen Sie ausreichend Futter von zuhause ein. Eine Futterumstellung kann ein zusätzlicher Stressfaktor sein und
zu Magen-Darm-Störungen führen.
- Versuchen Sie längere Autofahrten in die kühlen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Das ist für Sie und Ihr Tier angenehmer. Falls Sie eine längere Autoreise bei Hitze nicht vermeiden können und Ihr Auto über keine Klimaanlage verfügt, müssen Sie Ihr Tier ständig beobachten um sicher zu gehen, dass es nicht überhitzt. Überhitzung macht sich durch Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln bemerkbar. Spätestens dann, sollten Sie es an einen kühlen Ort bringen und ihm frisches Trinkwasser anbieten.
Während der Reise
- Geben Sie Ihren Haustieren am Tag vor der Abreise nur wenig zu fressen, die letzte Mahlzeit spätestens vier
Stunden vor Fahrtbeginn, um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen. Während der Fahrt selbst sollten Sie Hund und Co.
nicht füttern.
- Statten Sie Ihren Hund mit einer Adress-/Identifizierungsmarke an seinem Halsband aus, damit man ihn wiederfinden
kann, sollte er auf einem Parkplatz entwischen.
- Montieren Sie Rollos oder andere Sonnenschutzvorrichtungen in Ihrem Wagen.
- Transportieren Sie Ihre Haustiere in soliden, gut belüfteten Transportboxen die mindestens so groß sind, dass
das Tier darin aufrecht stehen und sich bequem umdrehen kann. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Gewöhnung an die Boxen! Benutzen Sie keinesfalls Pappkartons, da diese bei einem Unfall keinen Schutz bieten.
- Achten Sie darauf, dass der Hund oder Ihre Katze nicht am offenen Fenster im Fahrtwind sitzen, da sie sich sonst
leicht eine Bindehautentzündung zuziehen können.
- Falls der Hund auf Bergstrecken viel gähnt oder hechelt, geben Sie ihm einen Kauknochen, da sich durch das
Kauen der Druck in den Ohren löst.
- Legen Sie genügend Zwischenstopps ein, um Ihrem Hund ausreichend Bewegung zu gönnen und ihm etwas zu trinken
zu geben. Ideal sind Fahrtpausen alle zwei Stunden. Nehmen Sie Ihren Hund während dieser Pausen stets an die Leine.
- Lassen Sie Ihr Tier niemals unbeaufsichtigt im parkenden Auto. Selbst im Schatten kann ein Auto im Sommer
innerhalb kürzester Zeit zum Backofen und somit zur tödlichen Gefahr werden.
- Wenn es ganz besonders heiß ist, sollten Sie Ihre Haustiere mit kalten, nassen Umschlägen kühlen.
Haben Sie schon eine Haustierhaftpflichtversicherung?
Wir informieren Sie gerne bei einem persönlichen Beratungsgespräch über die Details.
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