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Bildung im Web
Erfolgreich mit Fernstudien
Gerade jetzt, wo es draußen kalt und grau ist und Sie sich zweimal überlegen, ob Sie sich im Freien sportlich betätigen, ist eine gute Zeit, um über Ihre Weiterbildung nachzudenken. Präsenzstudien sind jobmäßig nicht möglich und die berufsbegleitende Variante weist einen zu hohen Anteil an Anwesenheitstagen auf? Dann sind vielleicht Fernstudien genau das Richtige für Sie!
Was ist ein Fernstudium?
Fernstudien zeichnen sich dadurch aus, dass der größte Teil des Studiums abseits des Campus
stattfindet. Sie absolvieren in etwa
20 bis 30 Stunden pro Woche und haben fixe Abgabetermine
für Arbeiten. Bei Ihren Lernaktivitäten werden Sie durch eine Institution betreut.
Sie können aufgezeichnete Vorlesungen abrufen sowie mit Mentoren und weiteren Experten im Chat Fragen klären oder sich mit Personen aus der Praxis, die in den Unterricht integriert werden, austauschen. Neben den Life-Chats reicht die Bandbreite der Präsentationsarten auch noch bis hin zu Online-Lehrveranstaltungen, Video-Konferenzen, DVDs, PowerPoint-Präsentationen und gedruckten Skripten.
Ist ein Fernstudium das Richtige für mich?
Sie benötigen auf jeden Fall einen hohen Eigenantrieb und eine starke Selbstmotivation, da kein mahnender Lehrer oder ein fürsorglicher Kollege hinter Ihnen steht. Außerdem müssen Sie alles Administrativ-Organisatorische selbst regeln und sind für Ihre Arbeitseinteilung selbst verantwortlich.
Welche Vorteile hat ein Fernstudium?
- Da Sie nicht an ein Uni-Gebäude gebunden sind, können Sie lernen, wann, wo und wie Sie wollen. Das bedeutet für Sie maximale Freiheit und Selbstbestimmung. Sie ersparen sich Zeit und Kosten für Anfahrten, Übernachtungen und einen eventuellen Verdienstentgang. Fernstudien lassen sich also optimal mit Ihrem Beruf vereinbaren.
- Oft wird gemunkelt, dass die Betreuung von FernstudentInnen besser ist, als von PräsenzstudentInnen.
- Sie erhalten ein im Vergleich zum Frontalunterricht auffallend gut aufbereitetes Lernmaterial.
- Nach Ihrem Abschluss genießen Sie einen besseren Ruf als PräsenzschulabsolventInnen, da Sie mehr Leistungsbereitschaft, Ausdauer und Biss bewiesen haben.
Hat ein Fernstudium auch Nachteile?
- Wie bereits erwähnt, verlangt der Abschluss sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen.
- Oft fehlen kontaktfreudigen StudentInnen Gleichgesinnte. Sie fühlen sich isoliert und vermissen den Gruppenzusammenhalt.
- Qualität hat natürlich ihren Preis. Fernausbildungen sind normalerweise teurer als solche mit Anwesenheitspflicht; private Institute teurer als öffentliche.
- Neben den Studiengebühren müssen Sie auch noch hinsichtlich Freizeit und Urlaub einige Abstriche machen.
Woran erkenne ich ein gutes Institut?
- Erkundigen Sie sich nach der Abbrecherquote. Wenn die Studierendenanzahl besonders hoch ist, sollten Sie sich erkundigen, ob möglicherweise auch Pausierende oder AussteigerInnen in der Liste enthalten sind. Das verfälscht das Bild enorm.
- Kundenfreundliche Organisationen ermöglichen Ihnen Studienpausen oder flexible Ratenvereinbarungen.
- Wird der akademische Titel, der Sie erwartet, dem Bologna-Standard entsprechen? Wird der ECTS-Punktewert ungefragt genannt, ist das ein gutes Zeichen.
Wie läuft ein Fernstudium ab?
- Das Institut prüft bei Ihrer Anmeldung Ihre Zugangsberechtigung (Vorbildung, Praxis, Mindestalter etc.)
- Sie erhalten einen Zulassungsbescheid mit Ihrer Matrikelnummer und Ihren Studentenausweis. Diesen benötigen Sie zur Identifikation bei Klausuren und wenn Sie Uni-Einrichtungen (z. B. Bibliotheken) benützen möchten. Außerdem verhilft er Ihnen zu zahlreichen Ermäßigungen.
- Nachdem Ihnen die Rechnung bzw. der Gebührenbescheid zugesandt wurde, sollten Sie gleich prüfen, ob diese den Anforderungen der Stelle, bei der Sie um eine Förderung ansuchen, entsprechen (Bezeichnungen, Fristen, Beträge, MwSt).
- Etwa zur selben Zeit erhalten Sie den Zugang zu Ihrem Online Account sowie Studienmaterial für die erste Etappe.
- Von nun an wird es individuell: Je nach Institut wechseln Präsenzzeiten, Klausuren und neue Materialen in unterschiedlichem Rhythmus.
- Am Ende stehen immer eine Abschlussarbeit und eine kommissionelle Prüfung.
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