Zurich Versicherung Österreich
Die staatliche Berufsunfähigkeitspension – wenn überhaupt ein Anspruch auf diese Leistung besteht – ist wesentlich geringer als das aktive Einkommen oder eine Alterspension. Hinzu kommt, dass bei einer Berufsunfähigkeit neben den bereits laufenden persönlichen Fixkosten und eventuellen offenen Kreditraten etc. meist zusätzliche Kosten (für medizinische Versorgung, Anpassung der Wohnsituation usw.) entstehen.
Zurich Berufsunfähigkeits-Vorsorge

Die Highlights der Zurich Berufsunfähigkeits-Versicherung:

  • Weltweiter Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit infolge von Krankheit oder Unfall.

  • Volle Leistung schon ab 50 % Berufsunfähigkeit.

  • Nur sechs Monate Prognosezeitraum.

  • Wiedereingliederungshilfe und organisatorische Unterstützung bei Reha-Maßnahmen.

  • Flexible Gestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich Versicherungs- und Leistungsdauer.



Was ist eine Berufsunfähigkeits-Versicherung?

Als berufsunfähig gilt, wer infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls bis voraussichtlich sechs Monate ununterbrochen zu mindestens 50% außer Stande ist, seinen zuletzt ausgeübten Beruf oder eine andere gleichwertige Tätigkeit auszuüben. Auch ein bestimmtes Maß an Pflegebedürftigkeit gilt als versicherte Berufsunfähigkeit. Der Versicherungsschutz aus der Berufsunfähigkeits-Versicherung ist weltweit gültig. Eine ärztliche Untersuchung in Österreich kann aber erforderlich sein.

Wird die gesetzliche Pension ausreichen?

Die staatliche Berufsunfähigkeitspension – wenn überhaupt ein Anspruch auf diese Leistung besteht – ist wesentlich geringer als das aktive Einkommen oder eine Alterspension. 2014 betrug die durchschnittliche Pension von Langzeitversicherten 1.903,93 Euro. Empfänger von Invaliditätspensionen bekamen durchschnittlich jedoch gerade mal 958,68 Euro. Zu beachten ist außerdem, dass nur 29,9 Prozent der Invaliditätspensions-Anträge und 36,7 Prozent der Anträge auf Berufsunfähigkeitspensionen von der Pensionsversicherung genehmigt wurden.

Hinzu kommt, dass bei einer Berufsunfähigkeit neben den bereits laufenden persönlichen Fixkosten und eventuellen offenen Kreditraten etc. meist zusätzliche Kosten (für medizinische Versorgung, Anpassung der Wohnsituation usw.) entstehen.

Ursachen für Berufs-/Erwerbsunfähigkeit

90 Prozent aller Fälle sind krankheitsbedingt. Beinahe ein Drittel aller Invaliditätspensionen ist auf die Krankheitsgruppe „psychiatrische Krankheiten“ zurückzuführen. Weitere häufige Invalidisierungsursachen sind Erkrankungen des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes sowie Herz- und Arterienerkrankungen.

Welche Personengruppen sind besonders gefährdet?

Personen mit höheren Einkommen sowie Selbstständige

Gerade bei höheren Einkommen ist die Differenz zwischen aktivem Einkommen und einer staatlichen Berufsunfähigkeitspension besonders groß.

Junge Menschen/BerufsanfängerInnen

Jüngere Personen haben meist noch nichts angespart und nur wenige Beitragsjahre. Hinzu kommt, dass in den allerersten Jahren der Berufstätigkeit überhaupt kein Anspruch auf eine staatliche Leistung besteht.

Personen ohne Berufsschutz

Für bestimmte Berufsgruppen (z.B. bei ungelernten Arbeitskräften) besteht kein Berufsschutz.

KreditnehmerInnen

Auch wenn das Einkommen nicht mehr gesichert ist, muss die Leasing- oder Kreditrate weiter bezahlt werden.

Beispiele zur Berufsunfähigkeits-Versicherung

42-jähriger Kundendienstechniker

Krankheitsgeschichte:
Der Versicherte war seit mehreren Jahren insulinpflichtig. Seiner Arbeit als angestellter Industriemechaniker – tätig im Bereich Fahrstuhlbau – ging der Arbeitnehmer dessen ungeachtet weiter nach, bis bei einer der routinemäßigen Blutkontrollen plötzlich unerwartet hohe Nierenwerte festgestellt wurden.

Der Hausarzt überwies den Betroffenen unmittelbar an eine auf Nierenerkrankungen spezialisierte Fachklinik, wo eine durch den Diabetes verursachte terminale Niereninsuffizienz diagnostiziert wurde. Es bestand unmittelbarer Handlungsbedarf, er musste ab sofort mehrmals pro Woche zur Dialyse.

Leistung aus der Berufsunfähigkeits-Versicherung:

Die Schwere der Erkrankung und die Begleiterscheinungen des Diabetes verhindern die berufliche Tätigkeit – so wie sie zuletzt ausgeübt wurde – völlig. Von entsprechend kurzer Dauer war die Leistungsprüfung.

Der Versicherte erhält seitdem eine monatliche Berufsunfähigkeits-Rente.
Die in diesem Fall im Alter von 30 Jahren abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung ermöglicht dem Versicherten, neben den sonstigen mit dieser Erkrankung verbundenen Unannehmlichkeiten, zumindest einen finanziell abgesicherten Alltag.

46-jähriger Geschäftsführer

Krankheitsgeschichte:
Ein 46-jähriger Versicherter ist Geschäftsführer einer GmbH mit ca. 15 MitarbeiterInnen. Im Jahre 2011 erkrankt er an Kehlkopfkrebs. Es werden sofort alle erforderlichen Maßnahmen wie Operation, Therapie und Medikamente eingeleitet. Der Unternehmer fällt durch den Eingriff sowie die Behandlung und deren Nebenwirkungen für einen mehr als 6-monatigen Zeitraum als Geschäftsführer aus.

Bereits nach der Operation zeigt sich, dass das Sprechvermögen des Versicherten nicht sofort wiederherstellbar ist. Nur eine langfristige Therapie könne eine merkbare Verbesserung erzielen. Das Leistungsvermögen ist durch diese Einschränkung und den Verlust der Sprache in der bisherigen Tätigkeit nicht gegeben, eine Leitung des Betriebs oder der Umgang mit Kunden nicht denkbar.

Leistung aus der Berufsunfähigkeits-Versicherung:

Die in diesem Fall abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung ermöglicht dem Versicherten, neben den sonstigen mit dieser Erkrankung verbundenen Unannehmlichkeiten, zumindest einen finanziell abgesicherten Alltag. Denn die Lebenserhaltungskosten werden in diesem Fall aus der Berufsunfähigkeitsrente abgedeckt.

Parallel dazu ist der Unternehmer nicht abhängig vom Einkommen aus seiner aktiven Tätigkeit als Geschäftsführer und hat für die Dauer der Therapie eine Fremdgeschäftsführerin angestellt. Der Betrieb erleidet weitgehend keine Einschränkungen, die Arbeitsplätze sind gesichert.

Auf Wunsch des Geschäftsführers ist ein späterer Wiedereintritt ins Arbeitsleben geplant und aufgrund der mittlerweile erzielten Fortschritte auch sehr realistisch. Mit dieser Risikovorsorge über eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die in diesem Fall bis zum voraussichtlichen Ende der Erkrankung leistet, hat sich der Unternehmer eine Einkommensabsicherung geschaffen und kann sich völlig auf seine Genesung konzentrieren.

Unser Tipp

Schauen Sie bei Ihrer Berufsunfähigkeits-Versicherung auf qualitativ hochwertige Produkte. Die Berufsunfähigkeits-Versicherung von Zurich ist durch die Ratingagentur Morgen & Morgen mit der Höchstnote von 5 Sternen ausgezeichnet worden.