Zurich Versicherung Österreich
Veröffentlichung für geschlechtsspezifische Tarife gem. § 9 Abs. 4 VAG


Zurich unterscheidet grundsätzlich nicht zwischen den Geschlechtern für die Erstellung von Tarifen und der Prämienfestsetzung. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft kalkulierte bei Verträgen, die bis einschließlich 20.12.2012 abgeschlossen wurden, für weibliche und männliche Versicherte in der Lebensversicherung unterschiedliche Prämien. Aufgrund der Schlussfolgerungen, die sich aus den statistischen Daten für die Lebensversicherung ergeben, wurden die Prämien in der Lebensversicherung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft, die vor dem 20.12.2012 abgeschlossen wurden, unter Berücksichtigung der geschlechtsspezifisch unterschiedlichen Risikosituation kalkuliert und waren daher für Männer und Frauen verschieden.

Unter Risiko versteht man dabei die Wahrscheinlichkeit, dass sich in einem bestimmten Versicherungsjahr ein Sachverhalt verwirklicht, für den der Versicherer Versicherungsschutz vertraglich übernommen hat.

Geschlechtsspezifisches Risiko: Für alle Produkte verwendet die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft als versicherungsmathematische Rechnungsgrundlage die Statistiken des Verbandes der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) und die Auswertungen aus dem eigenen Bestand. Die Schlussfolgerungen, die sich hinsichtlich des Risikos aus den Auswertungen des eigenen Bestandes ergeben, decken sich mit den Ergebnissen, die aus den Statistiken des VVO resultieren. Diese Statistik ist unter www.vvo.at verfügbar.

Weiters wird u.a. auf folgende statistische Daten verwiesen:


Zusammengefasst ergibt sich für die geschlechtsspezifische Unterscheidung ein erheblich höheres Risiko bei Männern gegenüber Frauen.