Zurich Versicherung Österreich
„Harte Jobs, starke Frauen“: Unter diesem Motto lud das unternehmensinterne Frauennetzwerk der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft (Zurich) zu einer gut besuchten Podiumsdiskussion ein. Vier berufstätige Frauen aus unterschiedlichen Bereichen des Arbeitslebens und auf unterschiedlichen Stufen in der Karriere berichteten über ihre Erfahrungen.

Wie stehen die Chancen von Frauen, in der Finanzbranche, Hotellerie oder Bewährungshilfe Karriere zu machen? Gibt es besondere Herausforderungen, denen berufstätige Frauen im Alltag begegnen? Wie wird mit dem Spannungsfeld Kinder – Familie – Beruf umgegangen? Diese und viele andere Fragen diskutierten Silvia Emrich, Vorstandsmitglied und verantwortlich für Finance und Human Resources bei Zurich, Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung, und Angela Zenker, Bewährungshelferin bei Neustart.
Eingeleitet wurde die Gesprächsrunde von Prof. Ruth Simsa, Wirtschaftsuniversität Wien, mit einer Keynote zum Thema „Frauen als Führungskräfte in der Männerwelt“. Im Vordergrund stand dabei der Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse. Besonderes Interesse galt ihren Tipps zur Frage: Wie kann ich mir als Frau in einem herausfordernden Beruf treu bleiben und gleichzeitig als Führungskraft Erfolg haben?

Frauenanteil nimmt zu

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellte sich schnell heraus, dass der Frauenanteil mittlerweile in allen Branchen zugenommen hat. Michaela Reitterer bestätigte zwar, dass sie die erste Frau an der Spitze der Österreichischen Hoteliervereinigung sei, bemerkte aber gleichzeitig: „Ein Großteil der höheren Positionen im Hotelbereich sind inzwischen weiblich.“
In der Bewährungshilfe sei das noch ganz anders. „Bei einem Frauenanteil von 60 Prozent ist nur jede fünfte Führungsposition weiblich besetzt“, zeigte Angela Zenker Entwicklungspotenzial auf und ergänzte gleichzeitig anerkennend: „Es werden allerdings aktiv Frauen angesprochen, ob sie Interesse an einer Führungsposition haben.“ In der Versicherungsbranche kann laut Silvia Emrich hingegen noch nicht von Gleichstellung gesprochen werden. Umso erfreulicher, so die Finanzchefin, dass Zurich Österreich bald von einer Frau geführt werde.

Sich mehr zutrauen in der Karriereplanung

Um in ihren anspruchsvollen Berufen zu bestehen, hatten alle vier Frauen entsprechende Tipps parat. Angela Zenker: „Die Herausforderung in meinem Job ist es, bei sich zu bleiben und auf sich selbst zu konzentrieren, gerade wenn man mit so vielen Schicksalen zu tun hat.“ Sich in der männerdominerten Versicherungsbranche durchzusetzen, erfordere sehr viel Fingerspitzengefühl, konstatierte Silvia Emrich. „Als Frau muss man einerseits mit sehr hoher Fachkompetenz überzeugen, auf der anderen Seite muss man öfters männliches Territorialverhalten elegant umschiffen und sich dabei selbst treu bleiben“, so ihr Resümee. Ruth Simsa berichtet aus ihrer Erfahrung als Coach für Führungskräfte: „Frauen sind prinzipiell mit sich selbst kritischer.“ Ihr Tipp also: „Trauen Sie sich in der Karriereplanung mehr zu.“ Das Erfolgsrezept von Michaela Reitterer, für die speziell die Übernahme des Familienhotels eine sehr herausfordernde Zeit war, ist bis dato der Glaube an sich selbst und daran, dass alles gut gehen wird. Moderiert wurde die Diskussion von Karin Wenzl und Katharina Weßels, beide Vorständinnen des Zurich Women’s Innovation Network.

Spende an Verein Wiener Frauenhäuser

Im Sinne eines Zeichens der Solidarität mit Frauen, die beim Meistern ihrer Herausforderungen auf Hilfe und Quartier angewiesen sind, verzichteten die Diskutantinnen auf ein Honorar. Das Zurich Women’s Innovation Network spendete stattdessen 1000,- Euro an den Verein Wiener Frauenhäuser. „Frauen, die in den Frauenhäusern Zuflucht suchen, sind Opfer häuslicher Gewalt, aber sie sind auch starke Frauen. Ihnen wurde Furchtbares angetan, aber irgendwann brechen sie aus der Gewaltspirale aus und starten mit ihren Kindern in eine unbekannte Zukunft – dazu braucht es viel Mut. Mittels privater Spenden können wir die Frauen in ihrer schwierigen finanziellen Situation ein wenig unterstützen – dafür danken wir Zurich“, so Andrea Brem, Geschäftsführerin des Vereins Wiener Frauenhäuser, die vor Ort die Spende von Zurich entgegennahm.


Fotos zum Herunterladen

Mag. Silvia Emrich

Vorstandsmitglied bei Zurich Österreich
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Podiumsdiskussion

V.l.n.r.: Katharina Weßels (Leiterin Zurich Women's Innovation Network), Ruth Simsa (Wirtschaftsuniversität Wien), Michaela Reitterer (Präsidentin der österreichischen Hoteliersvereinigung), Angela Zenker (Bewährungshelferin bei Neustart), Karin Wenzl (ebenfalls Leiterin Zurich Women's Innovation Network),
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Zurich Women's Innovation Network & Podium

V.l.n.r.: Anna Endres (Leiterin Zurich Women's Innovation Network), Katharina Weßels, Michaela Reitterer, Angela Zenker, Silvia Emrich, Karin Wenzl, Ruth Simsa
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Scheckübergabe

Scheckübergabe

V.l.n.r: Katharina Weßels, Karin Wenzl, Karin Eichhorn-Thanhoffer (verantworlich für Corporate Responsibility bei Zurich), Andrea Brem (Geschäftsführerin Verein Wiener Frauenhäuser), Silvia Emrich, Anna Endres
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Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft

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Zurich Insurance Group (Zurich) ist eine führende Mehrspartenversicherung, die Dienstleistungen für Kunden in globalen und lokalen Märkten erbringt. Mit rund 55.000 Mitarbeitenden bietet Zurich eine umfassende Palette von Schaden- und Lebensversicherungsprodukten und -dienstleistungen. Zu ihren Kunden gehören Einzelpersonen, kleine, mittlere und große Unternehmen, einschließlich multinationaler Konzerne, in mehr als 170 Ländern. Die Gruppe hat ihren Hauptsitz in Zürich, Schweiz, wo sie 1872 gegründet wurde. Die Holdinggesellschaft, die Zurich Insurance Group AG (ZURN), ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und verfügt über ein Level I American Depositary Receipt Programm (ZURVY), das außerbörslich an der OTCQX gehandelt wird. Weitere Informationen über Zurich sind verfügbar unter www.zurich.com.

Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft in Österreich gehört zur weltweit tätigen Zurich Insurance Group und beschäftigt etwa 1.200 MitarbeiterInnen. Die verrechneten direkten Bruttoprämieneinnahmen 2015 in der Schaden-Unfall-Versicherung betrugen 473,1 Mio. Euro, in der Lebensversicherung betrugen die verrechneten direkten Bruttoprämieneinnahmen 183,2 Mio. Euro. Zurich bietet innovative und erstklassige Lösungen zu Versicherungen, Vorsorge und Risikoanalyse aus einer Hand. Individuelle Kundenorientierung und hohe Beratungsqualität stehen dabei an erster Stelle. Die Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft tritt in Österreich unter den Markennamen Zurich und Zurich Connect auf.